LiFePo4 Motorrad-Batterie Teil 2

Weiter geht es mit dem 2. Teil. Nach dem die einzelnen Zellen Verbunden sind kommen wir zu den Anschlüssen. Zum Einen braucht es die “Pol-Anschlüsse” und zum Anderen die Balancer-Anschlüsse.

Als Anschluss an die Batterie verwende ich, 2×6²mm Silikon-Kabel, das ergibt einen Anschluss-Querschnitt von 12²mm. Der Grund für die  2 Kabel liegt darin, dass ich nur ein Crimpzange für Kabelschuhe bis 6²mm habe und sich die zwei Kabel besser anlöten lassen.

Kabel mit angecrimpten Kabelschuhen:

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LiFePo4 Motorrad-Batterie Teil1

Nachdem ich in der Motorrad-Presse auf LiFePo4 Batterien gestoßen bin, habe ich mich mit der Eignung der LiFePo4-Zellen als Starter-Batterie beschäftigt. Die Vorteile waren überzeugend, ich will hier nicht alles noch mal wiedergeben.

Aber hier die wichtigsten:

  •  Ladeschluss-Spannung 14,4V, daher wird keine Laderegelung benötigt (vorausgesetzt der Lade Regler ist in Ordnung. Lässt sich einfach nach messen)
  • LiFePo4-Zellen können im Gegensatz zu anderen LiIon-Zellen nicht explodieren oder in Brand geraten
  • Die Zellen können bei kleiner Baugröße sehr hohe Ströme liefern

Weitere Infos gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulator

Also habe ich mir eine LiFePo4 Akku im einschlägigen Modellbau-Versand bestellt. Allerdings schien mir die Bauweise für den Offroad-Einsatz auf einer KTM nicht stabil genug. Die Bauweise die aus dem Modellbau stammt, besteht aus zusammen geklebten Zellen, punktgeschweißten Zellen-Verbindern und das Ganze wird dann in Schrumpfschlauch gepackt. Das funktioniert sicher in einer Vierzylinder Sportmaschine. Aber bei einer 1- oder 2-Zylinder Offroad-Maschine verbunden mit harten Schlägen und Vibrationen kann das aufdauer meines Erachtens nicht halten.

Also habe ich erst eine Version mit Kohlefaser-Gehäuse und darin in Silikon vergossenen Zellen gebaut. Diese Version erschien mir dann doch im Verhältnis als zu schwer.

Nach etwas längeren Überlegungen, kamm ich auf die Idee die Zellen in GFK zu packen. Da Epoxid-Harz extrem kriechfähig ist, kommen die punktgeschweißten Zellen-Verbinder nicht in betracht. Wenn das Epoxid-Harz zwischen Zellen-Verbinder und Zelle kriechen würde, wären die Schweiß-Punkte die einzige leitende Verbindung.

Also müssen die Zellen gelötet werden. Wenn es auch immer den Hinweis gibt, dass man die Zellen nicht löten sollte. So ist, wenn man einen Lötkolben hat der stark genug ist, das Löten durch aus machbar. 100W sollte er schon haben.

So sah dann der erste Prototype aus:

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WP Gabel zerlegen

Meine neu erstandene gebrauchte WP Gabel braucht einen Service. Als muss die erst einmal zerlegt werden. Die Gabelbeine sind ja schon aus gebaut. Zug- und Druckstufe sind voll aufgedreht, dies verhindert Schäden an der Verstellung. Die Anzahl der Klicks sollte man sich natürlich merken. Erster Schritt die Federn ausbauen. Dazu das Gabelbein aufschrauben.
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